Dekanat Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Oberpfalz

Diakonisches Werk: Verabschiedung Geschäftsführer Stefan Strauß und Pfarrerin Heidi Gentzwein

„Die Wohlfahrtspflege hat sich verändert. Früher war es einfacher, das Notwendige finanziert zu bekommen, und es war auskömmlicher finanziert.“ Mit diesen Worten fasste Stefan Strauß bei seiner Verabschiedung als Geschäftsführender Vorstand des Diakonischen Werks seine Erfahrungen aus 27 Jahren Dienst für den Menschen zusammen.

Diakonie StraussStefan Strauß beendet am 30. Juni seinen aktiven Dienst als Geschäftsführender Vorstand des Diakonischen Werks Sulzbach-Rosenberg und geht in die Ruhephase der Altersteilzeit. Dekan Karlhermann Schötz würdigte Strauß‘ Wirken bei einer kleinen Abschiedsfeier mit Masken und geziemendem Abstand.
Angefangen hat Strauß am 1. Oktober 1992 als Geschäftsführer. In seiner langen Amtszeit hat er das Diakonische Werk neu strukturiert, konsolidiert und erweitert. Der Dekan nannte nur einige der vielen Tätigkeitsfelder: Wohnheim für psychisch Kranke und Behinderte in Schwandorf, Gründung des Werkhofs in Rosenberg, Emma-Lampert-Haus, das Sozialpsychiatrische Zentrum Amberg, die Gründung des Dr.-Stephan-Kastenbauer-Hauses und des Seniorenzentrums Bühler Höhe, die Rettung des Ernst-Naegelsbach-Hauses und der Umzug ins Haus der Kirche und Diakonie. Aktuelle Herausforderungen sind die Planungen für ein neues Wohnheim in Schwandorf und der Neubau des Ernst-Näegelsbach-Haus. „Diese Übersicht zeigt ein segensreiches Wirken für das Wohl der Menschen in unserer Region und der Mitarbeiter in den Einrichtungen“, betonte der Dekan.
Auch in vielen regionalen und überregionalen Gremien, führte Schötz aus, werde Strauß‘ Kompetenz geschätzt. Schließlich dankte er ihm für die offene, ehrliche und gute kollegiale Zusammenarbeit und überreichte ihm einen Gutschein und Gertrud Strauß einen Blumenstrauß, denn sie musste ihren Ehemann immer mit dem Diakonischen Werk teilen.

Diakonie RechholzNicht nur Strauß verlässt das Diakonische Werk, sondern auch Pfarrerin Heidi Gentzwein aus Schwarzenfeld, die seit 2009 das Amt des 1. Vorstands innehat und das geistliche Element in der Diakonie vertritt. „Sie waren Herrn Strauß in all den Jahren eine aufmerksame, sensible Begleiterin mit gutem Bezug zur Basis“, stellte der Dekan fest und dankte ihr mit einem Blumenstrauß. Strauß habe das Diakonische Werk wie ein Schiff durch schwere Stürme geführt, erläuterte Gentzwein, als sie Strauß zum Abschied ein selbstgebasteltes Schiff schenkte. Strauß dankte für die Wertschätzung und die lobenden Worte. „Es hat viele Höhen, aber auch so manche Tiefen gegeben“, sagte er rückblickend. Die kirchliche Wohlfahrtspflege habe sich hin zum Unternehmertum entwickelt, stellte er fest, deshalb müsse mehr kaufmännisches Know-how ins System. Wenn die gegenwärtige Krise überstanden ist, werden Strauß und Gentzwein mit einem Gottesdienst in größerem Rahmen verabschiedet.

Vor der Abschiedsfeier fand eine Aufsichtsratssitzung des Diakonischen Werks und eine Verwaltungsratssitzung des Ernst-Naegelsbach-Hauses statt. Hier stellten sich die Nachfolger von Strauß und Gentzwein vor. Pfarrer Stefan Fischer aus Hirschau wird jetzt 1. Vorstand des Diakonischen Werks, Matthias Rechholz ist der neue Geschäftsführende Vorstand. Er übernimmt auch die Geschäftsführung des Vereins Großes Evangelisches Waisenhaus. Er hat eine kaufmännische Ausbildung und war bisher in einer Tochtereinrichtung der Diakonie tätig.

 

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