Dekanat Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Oberpfalz

Einführung Dipl.-Päd. Stefan Reither als Leiter des Ernst-Naegelsbach-Hauses

reitherMit einem Gottesdienst in der Christuskirche wurde Dipl.-Päd. Stefan Reither offiziell als Heimleiter des Ernst-Naegelsbach-Hauses eingeführt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele Kinder und Jugendliche, die im ENH leben, sowie Mitarbeiter waren gekommen, außerdem Mitglieder und Vorstand des Vereins Großes Evangelisches Waisenhaus, Gemeindeglieder, Bürgermeister, Stadträte und Kirchenvorsteher.


Dekan Karlhermann Schötz sprach über die Apostelgeschichte 8, 27-39. Ein Äthiopier sucht vergebens im Tempel von Jerusalem nach Antworten. Auf der Heimfahrt begegnet im der Apostel Philippus, der dem Afrikaner über Jesus erzählt und ihn tauft. „Er zog seine Straße fröhlich“, heißt es in der Bibel. Diese Geschichte verband der Dekan mit der Situation Reithers und der Kinder im ENH. Sie brauchen Menschen, an denen sie sich orientieren und denen sie vertrauen können. Jedes von ihnen liebe Gott in seiner Einzigartigkeit, unabhängig von Leistung, Schuld, Scheitern und gesellschaftlichem Status. Ziel der Arbeit im Ernst-Naegelsbach-Haus sei es, dass diese jungen Menschen, wenn sie die Einrichtung verlassen, ihre Straße fröhlich, „oder zumindest fröhlicher“, wie der Pfarrer einschränkte, ziehen können. Dekan Karlhermann Schötz erbat Gottes Segen für Reither.
Ihre guten Wünsche für den neuen Heimleiter schrieben die Gottesdienstbesucher auf kleine Wunschzettel, die Reither in seiner Arbeit begleiten werden.
An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang im Gemeindesaal an. Stefan Strauß, Geschäftsführender Vorstand des Diakonischen Werks, begrüßte die Gäste, insbesondere die Kinder und Jugendlichen vom Ernst-Naegelsbach-Haus. Wir freuen uns“, sagte er an Reither gewandt, „dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.“ Nach einer traumatisierenden Vergangenheit könne das Haus jetzt wieder optimistisch in die Zukunft blicken. Reither sei als fachlich kompetenter Leiter eine Bereicherung für das Haus und bringe Behutsamkeit und die nötige Bestimmtheit mit.
Auch 1. Bürgermeister Michael Göth hieß den neuen Heimleiter willkommen und kündete an, dass er bald seinen Antrittsbesuch machen wolle. „Das Haus hat sich immer erneuert, und die Stadt hat diese Veränderungen begleitet“, stellte er fest und schloss: „Ich freue mich auf gute Zusammenarbeit.“
Yvonne Kugler, die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, berichtete in ihrem Grußwort, dass Reither Zuversicht, gute Laune, eine gehörige Portion Humor, aber auch Ernsthaftigkeit auszeichnen. Sie überreichte ihm einen Blumenstrauß, der die guten Wünsche der Mitarbeiter symbolisierte, einen Gutschein als Zeichen für gute Ideen, ein Päckchen Studentenfutter für starke Nerven und einen Energydrink, weil er Kraft brauche.
Die Kinder und Jugendlichen des Ernst-Naegelsbach-Hauses zeigten mit poetischen Segenswünschen für den neuen Leiter, dass Reither ihre Herzen schon gewonnen hat.
„Wir wollen nach außen transparant sein und eine gute Zusammenarbeit mit den Jugendämtern hinbekommen“, beschrieb Reither die Herausforderungen seiner Tätigkeit. Er setzte sich besonders dafür ein, dass das Ernst-Naegelsbach-Haus zukunftsfähig bleibe. Der Bedarf sei so groß, dass die Einrichtung mit ihren 45 Plätzen in der Regel gut belegt sei.

Zur Person:

Dipl.-Päd. Stefan Reither stammt aus Nürnberg. Er ist 41 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Pädagogikstudium an der Universität Bamberg war er zehn Jahre am Puckenhof, einer Jugendhilfeeinrichtung in Erlangen, tätig. Dort sammelte er Erfahrung mit Heimerziehung, Tagesstättenarbeit, ambulanter Arbeit und Schulsozialarbeit. In den letzten drei Jahren übte er Leitungstätigkeiten aus. Seit September ist er im Ernst-Naegelsbach-Haus tätig. Zuerst war er Assistent der Geschäftsführung, seit dem 1. Januar ist er Heimleiter.

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