Kindergarten Erbendorf mit fortschrittlichem Konzept

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Tanja Heider

Das teiloffene Konzept, das das Team des evangelischen Kindergartens Regenbogen in Erbendorf eingeführt hat, stößt auch in anderen Kitas auf großes Interesse. Kindergartenleiterin Tanja Heider berichtet: "In letzter Zeit durften wir vermehrt Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kindergärten begrüßen. Im Rahmen ihrer konzeptionellen Weiterentwicklung besuchten uns kürzlich die Mitarbeiter des Kinderhauses Kunterbunt aus Grafenwöhr. 
Das Interesse ist so groß, dass sich bereits weitere Teams angemeldet haben - sogar aus dem Nürnberger Land!"
 

Diese Fragen brennen den Gästen besonders auf den Nägeln:

 

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Sandra Hirschke
 
Wie sind die Funktionsräume aufgeteilt?

Unsere Räume sind nach Bildungsbereichen (z.B. Atelier, Bauecke, Rollenspiel) gestaltet. Das bietet den Kindern eine vorbereitete Umgebung, die zum Forschen einlädt.

Wie behalten wir den Überblick?

Durch klare Strukturen, Beobachtungen, Dokumentation stellen wir sicher, dass wir jedes Kind individuell im Blick behalten auch wenn es sich im ganzen Haus bewegt.

Was bringt das den Kindern?

Wir beobachten eine extreme positive Entwicklung. Die Kinder werden spürbar selbständiger, da sie lernen, eigene Entscheidungen zu treffen: Was spiele ich? Mit wem? Und wie lange?

Vorbereitung auf die Schule durch Partizipation. Ein Kernpunkt des Bayerischen Bildungs-und Erziehungsplans (BEP) ist die Partizipation (Mitbestimmung). In unserem teiloffenen Alltag üben die Kinder täglich, ihre Bedürfnisse zu artikulieren und den Alltag aktiv mitzugestalten.

Unser Fazit: Partizipation ist die beste Vorbereitung auf die Schule! Wer lernt, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und sich in der Gruppe abzustimmen, startet selbstbewusst und kompetent in den neuen Lebensabschnitt.